Es beginnt harmlos: Du scrollst durch Job-Inserate und stolperst über Titel, die wie aus einem Film klingen – „Global Head of Happiness“, „Chief Visionary Officer“ – und irgendwo dazwischen der gute alte Sachbearbeiter. Der Weg vom „Junior“ zum „Senior“ ist oft kürzer als die Mittagspause, aber gefühlt wichtiger als die Kaffeemaschine im Büro.
Das Inserat: Die grosse Verheissung
Im Inserat bist du ein „Change Maker“, ein „Game Changer“ oder gleich ein „Rockstar“. Das klingt nach Bühne, Applaus und Groupies – in der Realität gibt’s eher Excel, Meetings und den Kampf mit dem Drucker. Aber hey, der Titel macht was her auf LinkedIn! Wir sind ja nur Menschen!
Ist der Director nicht schon Senior genug?
Genau das ist die Frage! Wenn du „Director“ bist, brauchst du dann wirklich noch ein „Senior“ davor? Oder ist das einfach das Sahnehäubchen fürs Ego? Titel sind wie Bonuspunkte – man sammelt sie, obwohl das Spiel schon gewonnen ist.
Wie wichtig ist der Titel wirklich?
- Für die Aussenwelt: Extrem wichtig. Dein Titel ist die Visitenkarte für alle, die dich nicht kennen
- Für den Alltag: Eher nebensächlich. Dein Einfluss hängt selten an der Silbe „Senior“, sondern daran, ob du Dinge bewegt bekommst
- Für dein Ego: Nun ja … wir alle mögen ein bisschen Glanz. Aber Vorsicht: Titel sind wie Schokolade – zu viel davon macht träge
Mein persönlicher Favorit
Fazit
Titel sind wichtig – für den Erfolg aber nicht entscheidend. Sie sind die Verpackung, nicht das Produkt. Also: Weniger „Senior Director of Everything“, dafür mehr „Ich mach’s einfach gut“. Etwas mehr Demut schadet dabei nicht. Denn niemand ist zu gross, um zuzuhören oder zu lernen.
ZahltagPlus springt flexibel zur Überbrückung ein – bodenständig – und der Titel ist dabei zweitrangig.
…auf zu neuen Uffern…
